Yuan Xue: Über den Körper hinaus. Geschlechterkonstruktionen im europäischen Roman seit Ende der 1990er Jahre

Artikelnummer: 978-3-8376-2659-9

Entfalten zeitgenössische Romane neue Konstruktionskonzepte von Körper und Subjekt? Dieses Buch befasst sich mit Geschlechterkonstruktionen, die sich von den bisher vorherrschenden poststrukturalistischen Denkmodi unterscheiden.

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Entfalten zeitgenössische Romane neue Konstruktionskonzepte von Körper und Subjekt? Dieses Buch befasst sich mit Geschlechterkonstruktionen, die sich von den bisher vorherrschenden poststrukturalistischen Denkmodi unterscheiden: Anhand deutscher, polnischer, kroatischer, finnischer und französischer Romane ab Ende der 1990er Jahre erstellt Yuan Xue eine angemessene Interpretationsweise für die neuartigen literarischen Erscheinungen. Sie bietet ein breites Spektrum an behandelter Literatur jenseits des Mainstreams und betritt so vielfach Neuland.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Yuan Xue
Weitere Informationen: Reihe Lettre
Umfang: 260 S.
Einband: Kartoniert
Format: 22,5 x 14,8 cm
Gewicht: 408 g
Erscheinungsdatum: 15.03.2014

~ LESEPROBE ~ 

Interview mit mit Yuan Xue:

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Mein Buch ist deshalb lesenswert, weil es dem Leser eine wichtige aber bisher noch ungeachtete neue Entwicklung der Kultur- und Literaturwissenschaft ins Blickfeld bringt. Die Welt braucht so ein prospektives und inspirierendes Buch.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Mein Buch eröffnet die Perspektiven, warum neue Phänomene der gender-orientierten Literatur eine neue Interpretationsweise jenseits poststrukturalistischer Gender Theorien fordern; welche theoretische Ansätze für die Interpretation solcher Literatur neu konzeptioniert werden können und in welchem Verhältnis das literarische Schaffen zu der anthropologisch angelegten
Geschlechterforschung steht.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Mein Buch versucht, Ansatzpunkte zum Weiterdenken zu schaffen, um somit zu zeigen, wo genau eine einseitig diskursiv-sprachliche Analyseweise in der Literaturwissenschaft fehlschlägt und inwiefern eine neue Sichtweise oder gar ein neues Erklärungsmodell erforderlich ist.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Ich würde sehr gerne in erster Linie mein Buch mit Kultur- und Literaturwissenschaftlern diskutieren. Die Wissenschaftler, die Postmoderne und Poststrukturalismus im europäischen Kulturraum untersuchen, würden das Buch für interessant und inspirierend halten. Zuletzt würden diejenigen, die sich für die Literatur der Außenseiter interessieren, in diesem Buch neue Ideen finden.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Das ist ein informationsreiches Buch, das den Leser zum Weiterdenken, neuen Ideen und neuen Perspektiven bringt.

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